Gemeinsam unter einem Namen
Die Evangelische Johanniter-Gemeinde ist aus dem Zusammenschluss der zuvor eigenständigen Kirchengemeinden Meisenheim, Jeckenbach und Hundsbach hervorgegangen. Mit diesem Schritt wurde eine gewachsene Verbundenheit sichtbar, die über viele Jahre hinweg durch gemeinsame Gottesdienste, seelsorgliche Begleitung, kirchenmusikalische Arbeit und ehrenamtliches Engagement entstanden ist.
Die Vereinigung trägt der Entwicklung im ländlichen Raum Rechnung: Weniger werdende Mitgliederzahlen, veränderte Lebensgewohnheiten und begrenzte personelle Ressourcen stellen Kirchengemeinden vor neue Aufgaben. Zugleich eröffnet das Zusammenwachsen die Möglichkeit, Kräfte zu bündeln, Verantwortung gemeinsam zu tragen und kirchliches Leben in der Region langfristig lebendig zu gestalten.
Die drei Orte behalten dabei ihre eigene Geschichte, ihre Kirchen und ihre lokalen Traditionen. Zugleich bilden sie heute eine gemeinsame Gemeinde, in der unterschiedliche Prägungen zusammenkommen und sich gegenseitig bereichern. Gottesdienste, Gruppen, Veranstaltungen und diakonisches Handeln werden gemeinsam gestaltet – nah bei den Menschen und verbunden mit den jeweiligen Orten.
Der Name „Johanniter-Gemeinde“ knüpft bewusst an die besondere Geschichte Meisenheims an. Die Schlosskirche war einst Kirche der seit 1321 in Meisenheim ansässigen Johanniter und zugleich Gemeindekirche. Die Johanniter standen für Glauben, Gastfreundschaft und den Dienst am Nächsten. Diese Tradition versteht die Evangelische Johanniter-Gemeinde als Auftrag für die Gegenwart. stadt-meisenheim
So verbindet die Gemeinde ihre drei kirchlichen Wurzeln mit einer gemeinsamen Zukunft: evangelisch, offen, engagiert und in der Region verwurzelt. Die Orte Breitenheim, Desloch, Hundsbach, Jeckenbach, Limbach, Löllbach, Meisenheim, Raumbach und Schweinschied gehören heute zum Bereich der Evangelischen Johanniter-Gemeinde.
Quelle: nahe-glan.ekir