Die ev. Kirche zu Limbach

  • Gerhard Fritz

Von der mittelalterlichen Kapelle zum Neugotischen Kirchenbau

Die evangelische Kirche in Limbach blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Ihre Wurzeln reichen bis ins 11. Jahrhundert, als an gleicher Stelle eine kleine Kapelle errichtet wurde. Über hunderte von Jahren diente sie den Limbacher Bürgerinnen und Bürgern als geistliches Zentrum, ehe das historische Gebäude 1842 wegen gravierender Baufälligkeit geschlossen werden musste.

Der Weg zum heutigen Kirchenbau

Nach der Schließung der alten Kapelle fasste die Gemeinde den Entschluss für einen repräsentativen Neubau. Die Finanzierung und Planung erforderte erhebliche Anstrengungen der damaligen Dorfgemeinschaft:

  • Finanzierung: Der Bau wurde maßgeblich durch den Verkauf von Holz und Grundstücken aus dem nördlichen Gemeindewald finanziert.

  • Grundsteinlegung: Am 9. Juni 1858 wurde der Grundstein für das neue Gotteshaus feierlich gelegt.

  • Architektur & Bauleitung: Die Pläne und die Bauleitung lagen in den Händen des landgräflichen Amts-Bautechnikers Krausch aus Meisenheim.

  • Gemeindeanbindung: Zur Zeit der Grundsteinlegung gehörte die Limbacher Gemeinde als Filiale zur Kirchengemeinde Becherbach.

Ein prägendes Wahrzeichen des Dorfes

Der Mitte des 19. Jahrhunderts vollendete Bau verbindet bis heute die historische Wurzel Limbachs mit der lebendigen Tradition der Gemeinde und prägt das Ortsbild als geschätzter Ort der Einkehr und des Gottesdienstes.